Kleistförderpreisträgerin 2009: Ulrike Freising

Zwei Männer am Strand. Zwei Frauen in einem Krankenhauszimmer. Die Männer hatten einen Unfall. Nachts im Wald. Patrick, der jüngere, hatte Alkohol im Blut. Alfred suchte das verlorengegangene Taschenmesser seines Enkels. Patrick hat Alfred angefahren. In einer surrealen Welt zwischen Leben und Tod begegnen sie sich wieder.

Gleichzeitig drängt sich an den Krankenbetten der Verunglückten zwischen den beiden Partnerinnen die Frage nach der Schuld am tragischen Autounfall auf. Das Stück verwebt in scheinbar alltäglicher Nebensächlichkeit das Zusammentreffen von Zufällen und Schicksal, von Leben und Tod. Die Figuren werden liebevoll ausgelotet, ihre Schwächen, Stärken, ihre Abgründe und ihre Talente. Straße zum Strand ist großes, kammerspielartiges, menschliches Erzähltheater!

Ulrike Freising wurde 1979 in Friedrichshafen am Bodensee geboren. Von 1999-2000 besuchte sie die Jungendkunstschule in Meersburg und schloss daran ein Studium des Szenischen Schreibens an der Universität der Künste in Berlin an, das sie 2004 mit dem Theaterstück "Schneefall" erfolgreich beendete. Das Stück ist beim Verlag Drei Masken in München verlegt. 2002 nahm sie an den Werkstatttagen am Hamburger Schauspielhaus, an der Bonner Biennale sowie 2004 an der Werkstatt für junge Autoren der Neuen Gesellschaft für Literatur e. V. teil. Nach einem Psychologiestudium an der Freien Universität Berlin arbeitet Ulrike Freising als Psychologin und freie Autorin in Berlin. Ihr Theaterstück "Feuerlaufen" wurde am 24. Mai 2007 am Badischen Staatstheater Karlsruhe uraufgeführt.

Staße zum Strand


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Genickbruch in 4D
Eine Betrachtung vom Regisseur Matthias Brenner zu „Straße zum Strand“, einem Schauspiel von Ulrike Freising

Das knirschende Kreischen habe ich noch im Ohr, an das sich seit langem schon ein schier endloser hoher Piep-Ton gehängt hat, wie der unwirkliche Schweif eines Kometen breitet er sich räumlich in meiner Wahrnehmung aus und begann schon seit längerem die Phase, mich nicht mehr zu stören, sondern vertraut zu werden. Ich selbst bin schwerelos und sehe zurück in das verzerrte Gesicht von Patrick. weiterlesen...

Museum des Zufalls
Begleitprojekt zur Inszenierung "Straße zum Strand"


Das Zentrum des Stückes ist eine Begebenheit, die man als einen "Zufall" bezeichnen könnte. Das zenrale Interesse des Begleitprojektes zu "Straße zum Strand" ist daher der Zufall und wie man mit Folgen von Autounfällen umgeht.

Der Ideengeber zum Museum des Zufalls, Benno Plassmannn hat einige Interviews geführt.

Interview mit Frau Dr. Wilke, Chefärztin der Zentralen Notaufnahme, Klinikum FFO;
Interview mit Frau Truthmann, Sozialarbeiterin, Klinikum FFO;
Interview mit Frau Pastorin Linden, Krankenaus-Seelsorgerin und Frau Güldner vom Ehrenamtlichen Klinik-Besuchsdienst, Klinikum FFO.


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