Der Preis ging in den vergangenen Jahren:

2008 an Anne Rabe für „Achtzehn Einhundertneun - Lichtenhagen"
Anne Rabe, Jahrgang 1986, wurde in Wismar geboren. Seit April 2006 studiert sie „Szenisches Schreiben“ an der Universität der Künste Berlin. Diverse Veröffentlichungen in Zeitschriften („entwürfe“, [poet]mag). Im März 2008 wurde ihr Stück „Das erste Stück über Martin“ an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin im Rahmen der „Deutschlandsaga“ zur Aufführung gebracht. Im selben Monat wurde der Preisträgertext „Achtzehn Einhundertneun - Lichtenhagen“ am Maxim-Gorki-Theater in Berlin im Rahmen einer szenischen Lesung erstmals vorgestellt. Anne Rabe ist Teilnehmerin des „Autorenlabors“ am Düsseldorfer Schauspielhaus in der Spielzeit 2008/09.

2007 an Claudia Grehn für „heimlich bestialisch - i can wait to love in heaven”
Claudia Grehn, geboren am 08.01.1982 in Wiesbaden, absolvierte 2001 ihr Abitur in Trier und studierte zunächst Russisch und Philosophie in Berlin. Im Auftrag des Gorki-Theater Berlin übersetzte sie den Text von Jurij Klavdiev: „Gehen wir der Wagen wartet“.
Seit 2005 studiert sie Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Die Uraufführungsinszenierung des Kleist-Förderpreisstückes 2007 erfolgt in der Regie von Dietrich Sagert am Landestheater Württemberg-Hohenzollern Tübingen Reutlingen (LTT) und feiert am 23. Februar 2008 Premiere.

2006 an Dirk Laucke für „alter ford escort dunkelblau“
Dirk Laucke, Jahrgang 1982 wuchs in Halle (Saale) auf. Nach dem Abitur begann er ein Psychologiestudium in Leipzig, brach jedoch ab, um seit 2004 Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin zu studieren. 2004 wurde er von Tankred Dorst als Nachwuchsdramatiker zu den Salzburger Festpielen eingeladen. 2005 realisierte er mit den beiden Kommilitoninnen Magdalena Grazewicz und Reyna Bruns das GRIPS-Stück Hier geblieben!, das sich für das Bleiberecht minderjähriger Flüchtlinge einsetzt und auf einem authentischen Fall beruht. Mit alter ford escort dunkelblau wurde Laucke zum Autorenworkshop des Berliner Theatertreffen 2006 eingeladen. Das Stück wurde am 30.9. beim 4. Wochenende der jungen Dramatiker in einer szenischen Lesung von den Münchner Kammerspielen erstmals vorgestellt. Einladung zu „stücke 07“, 32. Theatertage NRW, Abdruck in „theater heute“ 05/07.
Im Autorenlabor des Düsseldorfer Schauspielhaus 2007, geleitet vom Autor Thomas Jonigk, entwickelt Laucke in der Spielzeit 2006/07 sein neues Stück „Wir sind immer oben“.
2007 erschien der Spielfilm „Zeit der Fische“, für den Laucke das Drehbuch schrieb und der in seiner Heimatstadt Halle gedreht wurde.

2005 an Reto Finger für „Kaltes Land“
Geboren 1972 in Bern. Studium der Rechtswissenschaften und Rechtsgeschichte an der Universität Zürich und der Vrije Universiteit Amsterdam. 2001 Hörspiel über den Doppelselbstmord von Henriette Vogel und Heinrich von Kleist, welches vom Südwestrundfunk als Hörspiel produziert wurde („Letzte Stunde“).
2002 Anstellung am Bezirksgericht Zürich. Im August diesen Jahres Recherche in der Arbeitserziehungsanstalt Uetikon-Waldegg, einem Gefängnis für junge Menschen. Die dort geführten Interviews mit den Jungendlichen bildeten die Grundlage für das Theaterstück „Zimmer 100bis“, welches 2003 am Theater Winkelwiese in Zürich uraufgeführt wurde.
2003 entsteht im Rahmen des „Dramenprozessors“, einem Lehrgang zur Förderung junger Dramatik das Stück „Schwimmen wie Hunde“, am Theater Winkelwiese uraufgeführt wird. 2004 Teilnahme an den Werkstatttagen des Burgtheaters in Wien, mit „Schwimmen wie Hunde“.
Recherche für „Kaltes Land“. Uraufführung des Stückes und Anstellung als Hausautor am Nationaltheater Mannheim. Im März 2006 Premiere des Stückes „Fernwärme“ als Koproduktion des Staatstheaters Stuttgart, der Berliner Sophiensaele und des Theaterhaus Jena in Berlin.

2004 an Daniel Mursa für „Dreitagefieber“
Geboren 1979 in Hamburg. Von 2000 bis 2004 Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2002 erhielt er – im Rahmen der dortigen Werkstatttage – den Förderpreis des Deutschen Schauspielhaus Hamburg; im selben Jahr wurde sein Debütstück Nach Bayeux in szenischer Lesung bei den Autorentheatertagen am Hamburger Thalia Theater präsentiert. Im Oktober 2004 Einladung zum ersten „Forum Texte – Stückemarkt für zeitgenössische europäische Dramatik“ mit „Dreitagefieber“ am Théâtre National du Luxemburg eingeladen. Zurzeit studiert Daniel Mursa Kriminologie in Hamburg.
Stücke: „Nach Bayeux“

2003 an Rebekka Kricheldorf für „Kriegerfleisch“Geboren 1974 in Freiburg i.Br. Studium der Romanistik. 1998 bis 2000 Studium „Szenisches Schreiben“ an der Hochschule der Künste Berlin. 2001 Einladung zur Göttinger Dramatiker-Werkstatt. Aufenthaltsstipendium auf Schloss Wiepersdorf. Verlegerpreis und Publikumspreis beim Wettbewerb des Heidelberger Stückemarktes für „Prinzessin Nicoletta“. 2004 Hausautorin am Nationaltheater Mannheim.
Stücke: „Die Ballade vom Nadelbaumkiller“, „Prinzessin Nicoletta“, „Floreana“

2002 an Ulrike Syha für "Autofahren in Deutschland"
Geboren 1976 in Wiesbaden. Ab 1996 Dramaturgie-Studium an der Hochschule für Musik und Theater “Felix Mendelssohn-Bartholdy” Leipzig. Von 1999 bis 2002 Engagement als Regieassistentin am Schauspiel Leipzig. 2002 Teilnahme an der Schreibwerkstatt/Werkstatttage am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. 2003 Nominierung für den Mülheimer Dramatikerpreis für „Nomaden“. 2006 Stipendiatin der Akademie Schloss Solitude. Außerdem tätig als Übersetzerin (englisch – deutsch) für den Rowohlt Theater Verlag. Seit Sommer 2003 lebt sie als freie Autorin in Hamburg.
Stücke: „Kunstrasen“, „Nomaden“, „Fremdenzimmer I – III“, „Fünf vor Null/ Export – Ein Zeitsprung“ (mit John von Düffel), „Gewerbe“

2001 an Katharina Schlender für "Trutz"
Geboren 1977 in Neubrandenburg. 1996 bis 2000 Studium „Szenisches Schreiben“ an der Universität der Künste Berlin. 1998 Teilnahme am –interplay europe ´98 – festival of young European playwrights. 2000 Auftragsarbeit zum Spektakel “Schulhofgeschichten” für das carrousel Theater Berlin. Stipendium Paul Maar. Jugendtheaterpreis Baden-Württemberg für „Sie Renatenente“ und für „Plumpsack“, damit auch Teilnahme am Heidelberger Stückemarkt. 2001 Stipendium der Preußischen Seehandlung. 2002 Stipendienaufenthalt in Wiepersdorf. 2003 Autorenpreis des Heidelberger Stückemarktes für „Wermut“. Arbeitsstipendium Deutscher Literaturfonds e.V., Aufenthaltsstipendium Kloster Cismar und im Schriftstellerhaus Stuttgart. Weitere Auftragsarbeiten. Lebt in Berlin.
Stücke: „Dornröschen“, „Plumpsack“, „Harmonika hin – Liebe her“, „Trutz“, „HeldenHaft“, „Die Renatenente“, „Wermut“, „Rosige Zeiten“, „Menschenskinder“, „Meierhüte“, „Sommer Lieben“


2000 an Andreas Sauter und Bernhard Studlar für "A. ist eine Andere"
Andreas Sauter – geboren 1974 in Zürich. Freischaffend als Autor, Schauspieler und Regisseur im Theater. 1998 bis 2000 Studium „Szenisches Schreiben“ an der Hochschule der Künste Berlin. Schreibt als Einzelautor sowie im Autorenduo mit Bernhard Studlar. „A. ist eine Andere“ erhält außerdem den Preis für das „Hörspiel des Jahres 2004“ der Stiftung Radio Basel.
Bernhard Studlar – geboren 1972 in Wien. Studium der Theaterwissenschaft, Philosophie, Germanistik, Publizistik. Dramaturg und Regieassistent in Wien. 1998 bis 2000 Studium „Szenisches Schreiben“ an der Hochschule der Künste Berlin. Autorenpreis des Heidelberger Stückemarktes für „Transdanubia-Dreaming“, das 2003 am Wiener Burgtheater uraufgeführt wurde.
Gemeinsame Stücke: „All about Mary Long“, „Fiege“, „Unscheinbare Veränderung“

1999 an Dirk Dobbrow für "Legoland"
Geboren 1966 in Berlin. Schauspieler am Stadtheater Lüneburg und an verschiedenen Theatern in Berlin. Lebt heute als Autor in Berlin und schreibt Theaterstücke und Prosa. Die Uraufführungsinzenierung von „Legoland“ (Regie: Michael Funke) wurde außerdem zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen. Ausgezeichnet mit dem Else Lasker-Schüler-Stückepreis. 2004 Arbeitsstipendium der Senatskulturverwaltung Berlin.
Stücke: „Diva“, „Halbwertzeiten“, „Late Night“, „Hundemund“, „Alina westwärts“ (nominiert für den Stückemarkt des Berliner Theatertreffens 2001), „Paradies“
Prosa: „Der Mann der Polizistin“

1998 an Katharina Gericke für "Winterkönig"
Geboren 1966 in Kyritz. Studium der Wirtschaftswissenschaften, Germanistik und Theaterwissenschaft. 1991 bis 1995 Studium „Szenisches Schreiben“ an der Hochschule der Künste Berlin. 1995/96 Stipendium der Stiftung Kulturfonds. 1996 erster Preis der Frankfurter Autorenstiftung für „Maienschlager“. Seither zahlreiche Stücke, u.a. „Am Fluss“ als Auftragswerk der Schaubühne am Lehniner Platz (2000).
Stücke: „Geister Bahn“, „Der Graf von Monte Christo“, „Maienschlager“, „Das Märchen vom Baron von Hüpfenstich“, „Vom Fluß

1997 an Marius von Mayenburg für "Feuergesicht"
Geboren 1972, in München. Studium der Altgermanistik, seit 1992 in Berlin. Dramaturg an der Baracke des Deutschen Theaters. Seit 1999 Dramaturg und Hausautor an der Schaubühne am Lehniner Platz. Arbeitet auch als Regisseur und Übersetzer. „Feuergesicht“ erhielt außerdem den „Preis der Frankfurter Autorenstiftung 1997“. Uraufführung am 10. Oktober 1998 an den Münchner Kammerspielen (Regie: Jan Bosse). Das Stück wurde bisher in mehr als 30 Sprachen übersetzt und weltweit inszeniert. Zahlreiche Inszenierungen der folgenden Stücke im In- und Ausland.
Stücke: „Eldorado“, „Haarmann“, „Das kalte Kind“, „Parasiten“, „Turista“

1996 an Guido Koster für "Nachklang"
Geboren 1962. Aufgewachsen in Luxemburg, Frankreich und Deutschland, studierte er Romanistik, Geschichte sowie Orgel und Komposition. Regie- und Intendanzassistent an den Städtischen Bühnen Trier und am Württembergischen Staatstheater in Stuttgart. Seit 1988 schreibt er Theaterstücke, Hörspiele und Funkerzählungen. Im März 2005 wurde sein Stück Quel beau voyage oder Was für eine schöne Reise in der Inszenierung von Corinne Frottier (NDR) zum Hörspiel des Monats gewählt.


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